Ich möchte euch ein wenig von meiner Erfahrung mit Contend Management System (CMS) erzählen. Ein CMS ist die einfachste Form Inhalte auf der eigenen Webseite zu Verwalten. Texte, Bilder, Videos können von Jedermann nach einer kurzen Einarbeitungszeit hinzugefügt und bearbeitet werden ohne dass dafür HTML bzw. Programmierkenntnisse von Nöten sind.
Nur welches CMS ist das Richte für mich?
Ich verwende Joomla, Wordpress und seit Kurzem auch Drupal. Alle haben ihr Vor- und Nachteile.
Joomla: ist sehr einfach zu bedienen und bietet unglaublich viele Einstellungsmöglichkeiten; damit kann man ohne Programmierkenntnisse schnell eine Kontentlastige Seite aufbauen. Barrierefreie Seiten können nur sehr umständlich (”noch”) erstellt werden.
Wordpress: Ganz einfach zu bedienen und eine tolle Blog-Software. Valider Code, barrierefreie Seiten können recht leicht damit erstellt werden. Ein Design für Wordpress zu bauen (Theme) ist vergleichsweise einfach, wobei hier Drupal klar die Nase vorn hat. (Dieser Blog ist mit Wordpress erstellt!)
Komplexere Webseiten würde ich nicht mit Wordpress machen, wobei es prinzipiell möglich wäre!
Drupal: Alles und jedes Ding von Drupal kann individuell angepasst werden. Selbst der Core-Quellcode der Seite kann verändert werden ohne dass dabei Systemupdates alles wieder zu Nichte machen! 1000 Punkte. Themen ist super einfach und macht richtig Spaß mit Drupal. Für eine Community-Seite ist Drupal die erste Wahl für mich; doch die Kontent-Verwaltung ist in Joomla deutlich besser. Hier muss man in Drupal Hand anlegen. Der generierte Code ist valide und anpassbar und der beste Punkt an Druopal ist, dass man Vorlagen für die Eingabe des Kontents machen kann, die dann alle immer im gleichen Layout erscheinen. Das habe ich in joomla immer vermisst. Ein weiterer großes Vorteil von Joomla ist die Rechteverwaltung mit Benutzergruppen. Ein Blog, ein Forum, eine Art Wiki ist bei Drupal von Haus aus dabei.
Der Umstieg von Joomla auf Drupal war nicht ganz einfach und das Taxonomie- (Kategorie-) Konzept will erst einmal durchschaut sein. Aber wenn ich mich für ein CMS entscheiden müsste, dann für Drupal.
TYPO3 bietet zwar noch deutlich mehr, aber die Komplexität hat mich abgeschreckt, vorallem da man sich für TYPO3 in das hauseigene TYPO-Script einarbeiten müsste. Was mir an TYPO3 vorallem gefallen hätte ist die Mandantenfähigkeit, d.h. dass man mit einer TYPO3 Installation mehrere komplett getrennte Webseiten verwalten kann, sowie sehr einfach Subdomains einzelenen Unterbereichen einer Webseite zuordnen kann. Bei Drupal und Wordpress ist die Verwendung von Subdomains zwar möglich, es erfordert aber eine Tricks. Bei Joomla wäre das eine Operation am offenen Herzen.
Jedes CMS hat seine spezielle Stärke und ich werde den OPEN CMS Markt im Auge behalten, und von Änderungen berichten. Ein CMS sei hier noch erwähnt, dass auch interessant wirkt: Redaxo.
Vorallem für CMS Neueinsteiger sind Drupal, Wordpress und Redaxo interessant.
Eine Übersicht zu allen Contend Management Systemen findet man auf:
http://www.cmsmatrix.org/
http://www.cms-vergleich.de/cms/?s=cmsauswahl
http://www.opencms.org/en/index.html





Am 28. Mai 2008 um 17:07 Uhr
Das Redaxo kommt hier etwas zu kurz, hätte auch ein wenig mehr Wörter bei dem Leistungsumfang verdient. Ich kann es nur empfehlen!
Am 30. Mai 2008 um 07:00 Uhr
Das stimmt! Redaxo kommt hier viel zu kurz.
Da ich noch keine Seite mit Redaxo erstellt habe kann ich leider auch nicht mehr dazu sagen. Würde ich mich heute noch einemal nach einem neuen CMS umsehen, würde ich Redaxo in die engste Auswahl nehmen. Für den Moment bin ich bei Drupal hängen lassen.
vielen dank für den input. wenn du hier ein paar interessante dinge über redaxo sagen könntest wäre ich dir sehr dankbar.