Das beeindruckenste an der Kamera ist der Schärfentiefebereich bei dem Vollformatsensor. Bei Kompaktkamereas ist so ziemlich alles scharf. Das Spiel mit Schärfe und Unschärfe gelingt mit Kompakten kaum bis garnicht, bei DSLR Kamereas wie die Canon 400d, 40d, 50, etc.. funktioniert dies schon deutlich besser aber immer noch kein Vergleich zur 5D Mark II.
Die Schärfentiefe bestimmt den Bereich im Bild der scharf (für die Wahrnehmung unserer Augen) abgebildet wird und ist bestimmt durch die Sensorgröße der Kamera, die Brennweite (Zoom), die fokussierte Distanz und die eingestellte Blende des Objektives (Durchmesser der Objektiv-Öffnung). Je größer der Sensor deste kleiner der Schärfentiefebereich.
Hier zwei Fotos die zeigen wie klein der Schärfetiefenbereich bei einer Brennweite von 200mm ist:
Das erste bei einer Blende von f8 (größerer Schärfentiefebereich). Der Schärfetiefenbereich zieht sich vom Reiher ca. vier Meter nach hinten und erstreckt sich bis ca. 2 Meter vor dem Reiher.
Beim zweiten Bild erstreckt sich der Schärfentiefebereich bei einer Blende von f4 von ca. 1m vor und 2m hinter den Reiher.
Bei einer Fokus-Entfernung von 100m sind 3m Schärfentiefe (wie beim zweiten Bild) nicht besonders viel. Da muss man die Kamera schon sehr ruhig halten und sehr genau fokussieren. Denn wenn man das nicht macht, sieht es so aus:
Hier liegt das Schärfemaximum genau zwischen den Graugänsen und dem Storch im Feld. Eine Mini-Zitterbewegung mit der Hand und schon ist das Objekt der Begierde falsch fokussiert.
Vorteil: Durch den geringen Schärfentiefebereich sehen die Bilder einfach viel viel viel besser aus! ;-) Damit kann ich gut leben! :-)








