Während meiner Recherche für den Gimp-Workshop habe ich mich zum ersten mal intensiv mit GIMP beschäftigtund hier gabs viele tolle Überraschungen aber auch leider negative…..
Wenn man wie ich von Photoshop auf Gimp umsteigt dann muss man sich zuerst einmal mit der unterschiedlichen Bedienung vertraut machen. Dies sollte aber nach ein paar Tagen kein Problem mehr sein.
In GIMP liebe ich z.B.: das Freistellen (Rechteck-Auswahl) Werkzeug bei dem man als Hilfe auch den Goldenen Schnitt in einem Raster einblenden kann. Das ist vorallem bei Anfängern eine tolle Hilfe. Das Freistellen Werkzeug gefällt mirt im Ganzen besser als die Photoshop Varianten.
Weniger gefielen mir die Farbanpassungs Tools:
Der Farbton/Sättigungs Dialog ist bei weitem nicht so ausreizbar wie bei Photoshop. Schiebt man den Regler für die Sättigung ganz nach rechts hat ist man immer noch nicht dort wo man die Sättigung oft gerne sehen würde. Zusätzlich entstehen bei Farbkanten sehr schnell Farbabrisse die die Qualität des Bildes schnell zu Nichte machen. An dieser Stelle kann ich nur empfehlen die Farbänderungen -Nachbesserungen nur sehr vorsichtig anzuwenden. Leider ist das in den anderen Farbdialogen auch nicht viel besser.
Was mir ebenfalls fehlt sind die sehr hilfreichen Photoshop Dialoge “Tiefen/Lichter” und “Belichtung”. Dies ist in GIMP nur über mehrere Ebenen und Ebenenmodi mit Masken möglich - und auch hier kommt man qualitativ nicht an die Ergebnisse von Photoshop heran.
Was ich leider bis zum Ende nicht herausgefunden habe ist wie man weiche Pinselkanten einstellt. Aber das lag wahrscheinlich nur an mir.
Unterm Strich würde ich GIMP für Webdesigner empfehlen. Für qualitative Fotonachbearbeitung würde ich auf ein anderes (kostenpflichtiges) Tool setzen. Es muss nicht Photoshop sein!
Photoshop Alternativen und wie man Fotos mit Gimp nachbearbeitet - das findet ihr in meiner Präsenatation:




